Jens Olaf Müller (Bariton)

 

Der Münchner Bariton studierte Musik- und Theaterwissenschaften und ließ sich am Richard-Strauss-Konservatorium bei Nikolaus Hillebrand ausbilden. Ergänzend nahm er privaten Unterricht bei Harry Dworchak. Er erhielt das Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes und war zunächst festes Mitglied im Chor der Bayerischen Staatsoper, München.

Erste Soloverpflichtungen führten ihn u.a. an das Opernensemble Dachau (Giorgio Germont, Rigoletto, Lord Henry Ashton, Musiklehrer), an „Münchens kleinstes Opernhaus“ (Graf von Almaviva, Guglielmo, Don Pasquale, Prosdocimo, Giorgio Germont, Marcello, Benoit) und an das Opernfestival Gut Immling (Papageno, Kaspar, Besenbinder). Höhepunkte seiner weiteren Karriere waren die Verkörperung des Papageno an der Bayerischen Kammeroper Veitshöchheim (2007 und 2008) und am Musiktheater Friedrichshafen (2009), des Krušina in „Die Verkaufte Braut“ beim Schweizer Opernfestival von Hallwyl (2009) und desweiteren die Titelpartie in „Wozzeck“ am Teatro della Brera, Mailand (2010), Kaspar in „Der Freischütz“ bei „Klassik im Isartal“ (2011), Escamillo am Musiktheater Friedrichshafen (2012) und erneut Papageno beim Opernverein Vaduz (2013). Ebenfalls 2013 stellte Jens Olaf Müller den Baron von Abenthau in der Uraufführung von Wagner’s fragmentarischer Oper „Männerlist größer als Frauenlist“ an der Pocket Opera Company in Nürnberg dar. Als Gast der Münchner Hochschule für Musik und Theater sang er den Baryton Martin in Claude Vivier’s „Kopernikus“ bei der Münchner Biennale 2014. 2015 hatte er im Rahmen des Kurt-Weill-Festes als Freund von Gestern in Weill’s „Royal Palace“ sein Hausdebüt am Anhaltischen Theater Dessau. Darüberhinaus sang er den Tonio im „Bajazzo“ mit den Prager Philharmonikern bei „Oper in Starnberg“ und die Baritonsoli in „Carmina Burana“ am Kloster Benediktbeuern. 2016 folgten Herr Fluth in „Die Lustigen Weiber von Windsor“ in Vaduz und Cornelius in Adam’s „Nürnberger Puppe“ an der Pocket Opera Company.

Im Operettenfach wurde er 2012 als Baron von Eisenstein in „Die Fledermaus“ und 2013 als Graf Danilo in „Die Lustige Witwe“ an die Irische North West Opera verpflichtet. Zudem sang er 2017 den Gefängnisdirektor Frank, ebenfalls in der „Fledermaus“, am Stadttheater Sursee, Schweiz. An der Opernbühne Bad Aibling war er als Don Quijote in „Die Hochzeit des Camacho“ (2012) und als Graf Tomski in „Pique Dame“ (2016) zu sehen.

Weitere Informationen auf der Homepage von Jens Müller