Saison 2015: Zwei Witwen von Bedrich Smetana

Opernbühne e.V. Bad Aibling / Maxlrain

Presseberichte zu Zwei Witwen


Bildergalerie “Zwei Witwen”

Zwei Witwen (Bedrich Smetana)
Oper in zwei Akten
Uraufführung: 27. März 1874

Fotos: Wolfgang von Hörsten


Eindrücke von den Proben

Die heiße Phase für die Aufführung der Oper “Zwei Witwen” von Bedrich Smetana hat begonnen: Nach dem Bühnenaufbau malte Allun Turner das Kulissenbild. Zeitgleich starteten die intensiven musikalischen Proben der Solisten, des Orchesters und des Chors.

Probe Zwei Witwen

Probe Zwei Witwen

Probe Zwei Witwen

Proben Zwei Witwen

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Fotos: Wolfgang von Hörsten


Bühnenbau für Zwei Witwen

Die Planungen für den Bühnenbau wurden auf Basis des Modells von James Barnes in einem CAD-Programm ausgeführt. Material, Maße und Konstruktion konnten auf diese Weise professionell im Vorfeld bestimmt werden. Dann folgten 3 Wochenenden und die engagierte Mitarbeit etlicher Mitglieder, um die Bühne aufzubauen.

Hier ein paar Eindrücke:

Bühnenbau

Bühnenbau

Bühnenbau

Fotos: Ute Bößwetter


Opernsaison 2015: “Zwei Witwen” von Smetana

Die Opernsaison 2015 in Maxlrain bei Bad Aibling hat begonnen. Nach umfangreichen Diskussionen über die zu spielende Oper entschieden sich Intendanz und musikalische Leitung für “Zwei Witwen” von Bedrich Smetana.

Auf einem böhmischen Schloss leben zwei Witwen, eine davon die melancholisch gestimmte Agnes, die keinen neuen Mann mehr kennen lernen möchte. Es bedarf vieler Anstrengungen ihres Verehrers Ladislav, schließlich doch ihr Herz zu erobern. Zarte Melodien, wechselnd mit volksliedartigen Arien, geben der Oper ein besonderes Gepräge. Zur Uraufführung kam das Werk von Bedrich Smetana im März 1874 in Prag.

Als Regisseur konnte Stefan Kastner gewonnen werden, der im letzten Jahr bei “Turandot” die Rolle des Truffaldino gesungen hat. Die musikalische Leitung wird in bewährter Weise wieder Richard van Schoor übernehmen. Die Solisten werden in den nächsten Wochen ausgewählt.

Mit der Oper “Zwei Witwen” von Smetana wollen wir wieder eine unterhaltsame Oper mit niveauvoller Musik auf die Bühne der Reithalle des Schlosses Maxlrain bringen. Die Aufführungstermine sind im Juli 2015.


Kristina Scherer (Sopran)

Die gebürtige Bayreuther Sopranistin begann 2008 ihr Gesangsstudium (Künstlerische Ausbildung und Gesangspädagogik) bei Prof. Elisabeth Kovacs und Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik Nürnberg, welches Sie erfolgreich abschloss. Seit Januar 2015 wird sie privat von Gemma Visser in Eijsden/Maastricht betreut.

Bühnenerfahrung sammelte die Sängerin 2012/2013 am Theater Fürth und beim Cantiere Internazionale d’ Arte Festival am Teatro Montepulciano in Detlev Glanerts Triptychon “Die drei Wasserspiele” als der Engel, der das Wasser bewegte. Im Juli 2010 wirkte sie als Furie in Ch. W. Glucks “Orfeo ed Euridice orpheus@felsen.gaenge” bei den internationalen Gluck-Opern-Festspielen in Nürnberg mit. Desweiteren ergänzten Hochschulproduktionen mit Gastspielen an verschieden Theatern und anderen Hochschulen ihre Ausbildung. Zu Ihren auf der Bühne gesungen Partien gehöhren u.a. Belinda aus der Oper Dido und Aeneas von Henry Purcell, Mercedes aus der Oper Carmen von G. Bizet und die Anna Reich aus der Oper die lustigen Weiber von Windsor von Otto Nicolai.

Desweiterin ist die Sängerin mehrfache Stipendiatin, u.a. 2010 Stipendium des Richard Wagner Verbandes Würzburg und 2012 Deutschlandstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Meisterkurse u.a. bei Margreet Honig, Prof. Kesie Kelly-Moog, Prof. Thomas Heyer, Arthur Janzen, Helen Donath, Anna Reynolds, Prof. Konrad Jarnot, Prof. Helmut Deutsch ergänzten bislang ihre Ausbildung.

Auch im Konzert- und Liedbereich geht die Sängerin einer regen Konzerttätigkeit nach. Desweiteren unterrichtet Sie privat und am Musikinstitut Cervenec in Bayreuth.

Weitere Informationen


Philipp Gaiser (Bariton)

In München geboren, studierte Philipp Gaiser klassischen Gesang mit Schwerpunkt Oper an der Hochschule für Musik in Würzburg und schloss 2008 mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudiengang bei Prof. Dr. Hammar an der Hochschule für Musik in Nürnberg und Meisterkurse u.a. bei Ingeborg Hallstein, Udo Reinemann und Lioba Braun.

Seine Tätigkeit als Opern- und Konzertsänger führte ihn mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Carlos Domínguez-Nieto oder Rolf Beck zusammen – ebenso mit dem BR, dem „Münchner Rundfunkorchester“, dem Orchester „La Banda“ sowie „Armonia dell’Arcadia“. Wiederholt trat er mit dem Freien Landestheater Bayern, der Opernbühne Bad Aibling, der Kammeroper München, der Pasinger Fabrik oder anderen freien Ensembles auf und gastiert an Theatern wie dem Landestheater Eisenach.

Auf bei CPO erschienenen CDs hört man ihn in Lehars „Paganini“ und Herzogenbergs „Die Geburt Christi“.

Neben großen klassischen Bariton-Partien (z.B. Figaro in Mozarts „Le Nozze di Figaro” oder Leporello in „Don Giovanni“) gehören auch Rollen aus Operette und Musical zu seinem Repertoire sowie Oratorien (z.B. Haydn „Die Schöpfung” oder Brahms „Ein deutsches Requiem”) und andere geistliche Werke.

Seit jeher besitzt der Bariton eine große Leidenschaft für das Musiktheater. Erste Bühnenerfahrung sammelte er als einer der Drei Knaben („Zauberflöte“) am Staatstheater am Gärtnerplatz sowie als Edelknabe („Tannhäuser“) an der Bayerischen Staatsoper, während seiner Zeit im Tölzer Knabenchor.

Gaiser ist zudem KBB-Leiter des Freien Landestheater Bayern, Geschäftsführer der Konzertagentur „Musicasopra“ sowie Gründer der Ensembles „BÜHNEN.BETRIEB“ und „FUNtastic Classic“. Weitere Informationen auf www.philipp-gaiser.de oder www.musicasopra.de


Melody Bayer – Regieassistenz

Melody Bayer stammt aus einer deutsch-englischen Theaterfamilie und ist seit dem Jahre 2005 vor allem im Süddeutschen Raum als Regieassistentin und Schauspielerin tätig, u. a. bei mehreren Musik- und Schauspielproduktionen des Theaters an der Rott in Eggenfelden, des Landestheaters Dinkelsbühl, der Schwabenbühne Illertissen sowie des Kulturmobil Niederbayern.

Im Juli 2010 absolvierte sie ihren Abschluss im Fach Schauspiel an der AdK Regensburg. Seitdem ist sie festes Ensemblemitglied am Anderswelt-Theater Stolberg und spielte dort unter anderem die Eve im Lustspiel “Der zerbrochene Krug” von Heinrich von Kleist. Des weiteren spielt sie seit zwei Jahren mit zwei Kollegen aus Regensburg in der freien Produktion “Von Möpsen und Menschen – Ein Loriot-Abend” mit.

Bis Mitte Juni war sie noch als Regieassistentin am Theater Ravensburg für die Komödie “Der dressierte Mann” beschäftigt.