Saison 2013: "Carmen" von Georges Bizet – konzertante Aufführung

Opernbühne e.V. Bad Aibling / Maxlrain

“Carmen” als Herausforderung für 2013

Die Opernbühne e.V. Bad Aibling stellt sich in der kommenden Saison 2013 einer neuen Herausforderung: Zur Aufführung wird die Oper “Carmen” von Georges Bizet kommen.

Dieses Werk wird allerdings nicht als Oper präsentiert, sondern als “konzertante” Aufführung. Konkret bedeutet dies, dass das Bühnenbild gleich bleibt und die Sänger nicht agieren. Umso mehr Wert wird auf eine hochkarätige Besetzung der Solisten gelegt.


Solisten für “Carmen”

Für die Aufführung von “Carmen” konnten hervorragende Sänger gewonnen werden:

Die Rolle der Carmen, Mezzosopran, singt die Stuttgarterin Ulrike Mayer, während die schüchterne Micaela von der Griechin Evmorfia Metaxaki übernommen wird. Florian Voss ist Don Jose und der Bad Aiblinger Matthias Ludwig ist der Stierkämpfer Escamillo. Die beiden Freundinnen von Carmen werden von Neivi Martinez und der aus Donaueschingen stammenden Sora Korkmaz dargestellt. Bereits bekannt aus der letztjährigen Oper “Die Hochzeit des Camacho” sind Andreas Stauber und Christoph Schöffmann, hier als die Schmuggler.


Presseartikel


Applaus zur letzten Aufführung am 20. Juli 2012

Stadlfest nach den Abbauarbeiten


Die Akteure der Opernbühne

Der Chor wartet auf …

endlich alle da!

Das Orchester sammelt sich

vereint mit dem Dirigenten Richard van Schoor

Die Solisten von links nach rechts: Marita Lechleitner, Andreas Stauber, Kristi Anna Isene, Virgil Hartinger, Jens Müller, Hans-Jürgen Baumhaker;
knieend: Gustavo Castillo Estrada, Christoph Schöffmann


Bildergalerie

Die Hochzeit des Camacho von Felix Mendelssohn-Bartholdy
Komische Oper in zwei Akten
Uraufführung 1827 im Berliner Schauspielhaus

Fotos: Wolfgang von Hörsten


Inhalt

Komische Oper in 2 Akten von Felix Mendelssohn-Bartholdy

Einen selten aufgeführten Genuss bietet die Opernbühne Maxlrain mit der heiteren Oper „Die Hochzeit des Camacho“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 -1847) zur Geschichte aus Don Quixote. Die mannigfaltigen Spielarten der Liebe zu Zeiten Miguel de Cervantes (1547 – 1616) steigern sich zu einem märchenhaften Karussell der Charaktere, inszeniert von Stefan Vincent Schmidt.

Ein auf Wolken schwebendes Paar, bedroht von den berechnenden Absichten des Carrasco, der seine schöne Tochter Quiteria an den reichen Bauern Camacho verschachern will. Sie jedoch liebt den armen, jungen und klugen Ziegenhirten Basilio. Beide kämpfen ebenso trickreich wie unerschrocken um ihre Liebe. Zum Glück stehen ihnen die sich innig liebenden Vivaldo und Lucinda zur Seite, die in ihrer Zweisamkeit sorgenfrei schwelgen dürfen.

Doch was wäre ein Lustspiel ohne einen verliebten Träumer, den Cervantes in dem selbsternannten Ritter Don Quixote de la Mancha gegen die Windmühlen des väterlichen Unrechts und die Widersacher der wahren Liebe furchtlos antreten lässt. Don Quixote führt sein Schwert für edle Ziele und natürlich für seine eingebildete Geliebte Dulcinea von Toboso, die er in jeder Frau zu erkennen glaubt. Nicht selten bewahrt deshalb der bodenständige Knappe Sancho seinen Herrn vor wüsten Torheiten, bevor sich alles – wie kann es anders sein – zu einem guten Ende fügt. Doch bis es soweit ist, verzaubert dieses frühe Werk von Mendelssohn Bartholdy mit Arien, die mit ihrem verführerischem Charme an seine berühmte Musik zum Sommernachtstraum erinnern. Insgesamt besticht die Oper durch unverbrauchte Frische und die originellen Einfälle des damals noch jungen Komponisten. Wo sonst brilliert ein Septett mit doppeltem Männer- und Frauenchor, die sich im Namen von Carrasco und Camacho musikalische Duelle liefern und nicht nur gewaltige Klangwelten über die Bühne fegen lassen ?!

Maleen Schultka

 


Besetzung

Intendanz: James Barnes

Musikalische Leitung: Richard van Schoor
Musikalische Assistenz: Margret Kahnt-Barnes

Regie: Stefan Vincent Schmidt
Regieassistenz: Wolfgang von Hörsten

Bühnenbild:
James Barnes – Bühnenbau
Luiza Taracha – Bühnenbildgestaltung

Solisten:
Quiteria – Kristi Anna Isene, Sopran
Lucinda – Marita Lechleitner, Sopran
Basilio – Virgil Hartinger, Tenor
Vivaldo – Andreas Stauber, Tenor
Camacho – Hans-Jürgen Baumhaker, Tenor
Carrasco – Christoph Schöffmann, Bariton
Don Quijote – Jens Müller, Bariton
Sancho Panza – Gustavo Castillo Estrada, Bassbariton
Alcade – Peter Vilsmeier, Tenor

Chor:
Sopran: Marion Dierl, Verena Hoch, Melanie Huber, Claudia Kafka, Rahel Kupke, Barbara Miller-Schildknecht, Inge Riedl
Alt: Gabi Billo, Silke Büttner, Helena Ganter, Ines Gnettner, Verena Hanke, Johanna Käs, Irene Katzlmeier-Dohle, Petra Maier, Steffi Messner, Uta Raß
Tenor: Stephan Ametsbichler, Dietrich Hasse, Peter Vilsmeier
Bass: Werner Böhm, Albert Brehm, Mark Longuet-Higgins, Reinhard Mager, Karl Reiter, Gerhard Tristl

Orchester:
1. Violine: Georg Jassenjawskiy, Catalina Schreiber, Gisela Erdt, Andreas Gressmann, Edite Markova, Stefanie Dettendorfer
2. Violine: Angela Stanzel, Susanne Mette, Martin Heller, Veronika Spann, Irmgard Steininger
Viola: Dietlinde Tränkler, Tobias Woitun, Jörg Hamberger, Manfred Puschej
Violoncello: Liliana Dimitrowa, Erwin Rando, Monika Fuhs
Kontrabass: Regine Mayer, Manuel Dörr
Querflöte: Frieda Meisinger, Margarete Altenburger
Oboe: Dmitrij Haritonov, Maria Pichler
Klarinette: Johanna Gehring, Hans Eham
Fagott: Thomas Schibler, Robert Polzer, Veronika Neumaier
Trompete: Lisa Stacheder, Sebastian Hafner
Horn: Peter Blania, Franziska Thiel, Hans Binder, Bernhard Bommer
Posaune: Paul Niedermeier, Alois Kronast, Christof Sanftl
Pauke: Barbara Öttl
Schlaginstrument: Margret Kahnt-Barnes